17. Juni 2018

Jonelle Price gewinnt ihr zweites CCI**** in nur sechs Wochen

 

Nach 91,99 Sekunden hätten sie im Ziel sein müssen, nach etwas mehr als 86 Sekunden hatten sie gewonnen: Jonelle Price (NZL) und die 13jährige Faerie Dianimo sind mit dem Eichenkranz für den Sieg bei den 4-Sternen von Luhmühlen geehrt worden und freuten sich ebenso über den 33.000 €-Scheck. "Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, zwei 4-Sterne-Events in so kurzer Zeit zu gewinnen, ohne Zweifel, ich hätte ihn für komplett verrückt erklärt. Das ist das Unglaubliche, von dem ich nicht geträumt habe. Jetzt fühle ich mich einfach unglaublich glücklich mit diesen beiden speziellen Stuten."

Laura Collett und Mr Bass -damit das erfolgreichste deutsche Pferd- hatten durch ihre Null-Runde mächtig Druck aufgebaut, sie wurden nach Rang 18 in der Dressur nun 2. Die was-wäre-wenn-Fraktion könnte jetzt die Frage nach den fliegenden Wechseln stellen, Laura Collett haderte keinen Augenblick: "Ich bin sehr glücklich, er ist ein so unglaubliches Pferd. Ich wusste, dass Rose eine 0-Runde hatte und bin trotzdem ohne Druck eingeritten weil ich wusste, was auch immer passiert, ich habe ein unglaubliches Pferd."

Auch der dritte Platz geht auf die Insel: Rosalind Canter und Zenshera  überwanden alle 13 Hindernisse mit den 16 Sprüngen fehlerfrei. Beide Reiterinnen haben 29,90 Punkte, Laura Collett war jedoch im Gelände schneller unterwegs gewesen. Ebenfalls fehlerfrei im Parcours war die viertplatzierte Kitty King (32,20 Punkte) mit ihrem Olympiapartner Ceylor L A N, von 3 auf 5 rutschten Willa Newton und Chance Remark (33,90 Punkte) durch einen Springfehler am mittleren Element der dreifachen Kombination. Dieser Sprung wurde sieben Reitern zum Verhängnis.

Hinter der Siegerin aus Neuseeland und vier jungen Britinnen rangieren auf den Plätzen 5 und 6 zwei Iren, die beide in der Dressur mit 33,60 Punkten bewertet wurden, die beide ohne Zeit- oder Hindernisfehler durch das Gelände geritten sind und beide im Parcours zwei Stangen gerissen haben. Und trotz dieser Doppelpässe ist der langsamere hier der bessere: Sam Watson und Horseware Ardagh Highlight galoppierten drei Sekunden näher an die Bestzeit als sein Teamkollege Cathal Daniels mit Rioghan Rua - wie zu erwarten war entstammen beide Pferde der irischen Zucht.

Für Andreas Dibowski und FRH Llanero hatte sich der Wunsch nach einer abschließenden fehlerfreien Runde bereits an Hindernis fünf erledigt, eine weitere Stange fiel am 8. Hindernis. 101,10 Punkte reichen im Endklassement zu Rang 25 bei 29 verbliebenen Paaren.


"Wenn man null reitet, fühlt man sich besser" ließ Jörg Kurbel direkt nach seinem Ritt mit Josera's Entertain You verlauten. Schließlich waren die beiden in den letzten vier internationalen Prüfungen immer fehlerfrei durch den Stangewald gekommen. Gerade heute gleich drei Fehler (6b, 6c und 7) waren da schon ärgerlich. Da auch bei seinen Konkurrenten die eine und andere Stange aus den Auflagen rutsche, blieb es beim 15. Platz (58,40 Punkte). Eine halbe Stunde später war die gute Laune des erfolgreichen ****-Debüts zurück: "Das war eine super Erfahrung, ich bin so stolz auf mein Pferd. Und ich hab' ihn schon, seit er drei war." Auf die Frage nach dem stärksten Eindruck: "Das Gelände war Superklasse." Und nach den Aussichten: "Jetzt bekommt er erst zwei Monate Pause, viel Koppel, bisschen ausreiten. Dann setze ich mich mit Hans Melzer zusammen und wir sehen weiter."

Neben den vier Führenden blieben nur noch Tim Lips und Piggy French fehlerfrei. Boyd Martin hatte Shamwari wegen einer Schwellung am Sprunggelenk bereits vor der Verfassungsprüfung aus der Prüfung genommen, ebenso wie Felix Etzel Bandit.

Klaus Kurk

Die kompletten Ergebnisse sind    hier    .

16. Juni 2018

Boyd Martin ist auf dem Weg zu seinem ersten ****-Sieg

Fehlerfrei in 11:12 Minuten (Bestzeit = 11:17) absolvierten Shamwari und Boyd Martin (USA) den im Vergleich zum Vorjahr deutlich anspruchsvolleren 4-Sterne-Geländekurs und setzten sich mit 27,40 Punkten an die Spitze der noch 31 Teilnehmer im CCI****. Acht Sekunden langsamer waren Jonelle Price (NZL) und Faerie Dianimo, kassierten dafür 1,20 Strafpunkte und sind nun mit 28,30 Punkten Runner Up. Einen Riesensprung gab es für die schnellsten im Feld: Laura Collett (GBR) und Mr Bass benötigten gerade einmal 11:09 Minuten und sind nach Platz 18 gestern nun 3.

Auf den weiteren Plätzen rangieren: Chance Mark mit Willa Newton (GBR) und Zenshera und Rosalind Canter (GBR). Beide haben 29,90 Punkte, wobei Newton auf Grund des etwas besseren Cross-Ergebnisses vor Canter rangiert. Diese ersten fünf Paare trennt morgen weniger als ein Springfehler.


"Es war das erste 4-Sterne-Turnier, ich glaube, wir waren schnell genug" ließ sich Jörg Kurbel nichts von seiner guten Laune nehmen: Ohne Hindernisfehler, mit einem kleinen Rumpler "Den habe ich selber gar nicht mitbekommen im Eifer des Gefechtes. Aber er gleicht es dann aus, er ist zwar groß, aber er ist wie eine Katze." Die Uhr stoppte übrigens bei 11:43, somit sind es nun 46,40 Punkte und Platz 17 (in der ad hoc-Mitteilung von heute Mittag stand noch 16: Cathal Daniels ist mit dem Protest gehen eine Missing-Flag-Strafe erfolgreich gewesen und wird nun wieder als 8. gelistet).

Nach genau 12 Minuten passierten Felix Etzel und Bandit die Ziellinie. Für den Aussprung aus dem ersten Wasserhindernis benötigten die ****-Novizen allerdings einen zweiten Versuch und bekamen 20 Strafpunkte angerechnet. Inklusive der Zeitüberschreitung führt das nun zu 69,20 Punkten und Platz 21.


Andreas Dibowski und FRH Llanero hatten den ersten Fehler im Hauptstadium, 20 Punkte gab's dafür, 20 weitere für eine Verweigerung im DHL-Teich. Insgesamt mit der Zeitüberschreitung sind es nun 93,10 Punkte und Platz 27. Dibo hatte trotzdem den Kopf oben: "Er hat sich toll entwickelt und er hat hier gezeigt, dass er ohne Frage auf dieses Niveau kann oder in diesem Niveau bestehen kann und jetzt muss es einfach dahin gehen, dass die Routine wieder kommt und noch mehr Sicherheit. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir ihn nächstes Jahr hier wiedersehen."

Falk-Filip-Finn Westerich und FBW Gina K hat es ebenfalls mit zwei Verweigerungen im Hauptstadium und im DHL-Komplex erwischt - sie haben den Ritt dann allerdings vorzeitig beendet.

20 Paare absolvierten den Kurs ohne Hindernisfehler, fünf davon schafften auch die Bestzeit. In der Rangfolge gab es viele Verschiebungen: Nur noch vier der gestern Top-10-Platzierten stehen auch heute noch dort. Den größten Sprung nach vorne machte Harry Dzenis von 48 auf 14.

Insgesamt gab es 38 Verweigerungen, 5 Reiter bekamen jeweils 50 Strafpunkte für eine Missing-Flag. Es gab zwei Stürze, von denen leider nur einer glimpflich ausging. 10 Reiter haben auf die Beendigung des Rittes verzichtet, fünf wurden eliminiert, drei traten nicht an.

Boyd Martin geriet in Schwärmerei: "Er ist ein wundervolles Pferd. Ich habe ihn jetzt schon einige Jahre, er ist ein Veteran auf diesem Level. Er kennt Olympia und Weltmeisterschaften und ich habe einfach Freude ihn zu reiten."




Melanie Buckmann (Fotos) und Klaus Kurk (Text)

15. Juni 2018

Oranje boven - Tim Lips reitet die beste CCI****-Dressur


Foto: Thomas Ix / © TGL Luhmühlen

Lediglich 24,10 Punkte hat der niederländische Gast Tim Lips mit seinem Schimmelwallach Bayro nach 29 Lektionen auf dem Ergebniszettel stehen. Nur 0,5 Punkte dahinter: Jesse Campbell / Cleveland aus Neuseeland. Shane Rose (AUS) und CP Qualified erarbeiteten sich mit 25,50 Punkten den dritten Platz.



Tim Lips fiel der positive Kommentar sehr leicht: "Natürlich bin ich sehr zufrieden mit meiner Dressur. Er fühlt sich schon die letzten Wochen sehr gut an. Wir hatten ein sehr gutes Turnier in Wiesbaden und so bin ich mit viel Zuversicht hierhergekommen. Meine Trainerin hat mit den Tipp gegeben, nicht für eine 7 zu reiten, sondern für eine 9 - und das habe ich die meiste Zeit gemacht."


Auch Jesse Campbell war "very pleased" und erzählte, dass er es diese Woche mit dem Training anders, ruhiger versucht hätte. "Im Viereck ist er schon mal ein echter Wildfang, jetzt habe ich einfach darauf vertraut, dass unser Training zuhause gut genug war und ihn physisch top in die Prüfung gebracht - und ich glaube, das haben wir ziemlich genau getroffen." Hätten vier statt drei Galoppwechsel geklappt, wäre es sogar die Führung gewesen.




Mit der Referenz des dritten Platzes im CIC*** in Marbach sind Felix Etzel und Bandit angereist, nun führen sie nach ihrer ersten 4-Sterne-Dressur das deutsche Quartett an. 32,00 Punkte reichten bei 49 Startern für Rang 22, wobei die drei Richter ihn auf 19, 23 und 25 gesetzt haben. Einen kleinen Moment hat er für die Frage nach der neuen Liga gebraucht: "Noch fühle ich mich nicht als 4-Sterne-Reiter, das kommt vielleicht morgen. Aber es ist schon ein tolles Gefühl, es so weit geschafft zu haben. Wir sind jetzt seit fünf Jahren zusammen, sind jedes Jahr einen Schritt weiter gekommen und hatten auch im Gelände auf jedem Level ein gutes Gefühl."

Seine eigene Einschätzung zur ersten Teilprüfung: "Mit der Dressur kann ich schon gut zufrieden sein. Er ist schon ein sensibles Pferd und hier ist ein großes Stadion mit viel Atmosphäre. In seiner gewohnten Umgebung wäre er vielleicht sogar noch etwas besser gegangen."


Der vierte im Bunde der Adlerträger ist Jörg Kurbel, der den -wie Bandit auch-10jährigen Josera's Entertain You gesattelt hatte. Das Paar war im letzten Monat in Baborowko im CIC*** auf den fünften Platz geritten und hatte in den beiden letzten Jahren jeweils die 3-Sterne-Prüfung im ungarischen Dunakezi gewonnen. In die heutige Dressur sind sie sehr gut hineingekommen, waren Anfang der 30er unterwegs bis die Schwächen in den fliegenden Galoppwechseln die Benotungen drückten. Nach der Schlussaufstellung waren es dann 36,00 Punkte und Platz 38.



Unmittelbar nach dem Ritt gab es einen kurzen Austausch mit dem Bundestrainer Hans Melzer - und schwupps, ritt Jörg Kurbel direkt zum Stallzelt. Leider kein Kommentar und keine Einschätzung zum Gelände. Auf dem Merkzettel für morgen: Nach der Handynummer fragen.




Vor dem Gelände sind Falk-Filip-Finn Westerich / FBW Gina K (32,40 Punkte) nun 24., Andreas Dibowski und FRH Llanero (33,50 Punkte) 28.


Eine ganz spezielle Geschichte erzählte am Nachmittag Shane Rose (immerhin aktuell drittplatziert): Mit seinem Schimmel CP Qualified war er im Herbst in Pau/Frankreich gestürzt. Er selber flog zurück nach Neuseeland, ritt dort die Saison durch. CP Qualified erholte sich bei Sam Griffith in England, der ihn anschließend trainierte, allerdings auf keinem Turnier vorstellte. Shane Rose ist vorgestern eingeflogen und hat nach nunmehr acht Monaten wieder im Sattel von CP Qualified Platz genommen.

 



Morgen geht es auf die 6.430 Meter lange Geländestrecke, die Aufbauer Mike Etherington-Smith mit 31 Hindernissen (45 Sprünge) versehen hat. Für diese Cross-Runde haben die Reiter genau 11:17 Minuten Zeit.

 "Das Niveau hat deutlich angezogen; freundliche Ouvertüre, aber schon am Krüll-Teich wird sicherlich die Spreu vom Weizen getrennt werden; im Wald ist es nicht zu schnell, trotzdem werden bestimmt einige in die Zeit reiten" so der Luhmühlen-Sieger-2016 Andreas Dibowski.

Falk-Filip-Finn Westerich war auch 2017 schon hier, allerdings mit einem anderen Blickwinkel: "Das Gelände ist anspruchsvoller als im letzten Jahr, da ich in diesem Jahr selber reite sehe ich es aber auch emotionsvoller, bezogen auf mich und mein Pferd. Ich werde bestimmt mal mehr abgehen und mir Tipps von den Kollegen holen."

Felix Etzel ist fest fokussiert: "Das Gelände hat klare Aufgaben und ist sehr anspruchsvoll. Am Ende habe ich aber den Plan, direkt zu reiten."

Klaus Kurk

14. Juni 2018

Kitty King und Boyd Martin Doppelspitze nach dem ersten Tag im CCI****

Nach 24 Ritten führen Kitty King (Ceylor L A N - GBR) und Boyd Martin (Shamwari - USA) gemeinsam das Feld an. Chequers Play the Game und die in England ansässige Italienerin Vittoria Panizzon folgen auf dem dritten Rang.

Im Mittelfeld rangieren die ersten beiden deutschen Teilnehmer: Falk-Filip-Finn Westerich und FBW Gina K kamen bei ihrem ****-Debüt insgesamt auf 67,64 % = 32,40 Punkte, die im Moment Rang 12 bedeuten. Andreas Dibowski und FRH Llanero stehen mit 33,50 Punkten zwei Plätze weiter hinten im Ranking.

Falk-Filip-Finn Westerich:

Die besten Bewertungen (7 - 8,5 - 8,5) gab es im starken Trab - und da waren sich Richter und Reiter sehr einig: "Ich bin sehr gut zufrieden, besonders die Trabtour fand ich richtig gut."



Andreas Dibowski:

"Das Pferd ist nicht gerade einfach, er hat aber viel Potenzial. Für ihn war das eine sehr gute Dressur, er hat sich trotz der Kulisse gut benommen. Das war seine erste Aufgabe mit vier Wechseln und er war für jeden zu haben. Es war immer wieder Anspannung da, er ließ aber auch immer wieder los."




Boyd Martin profitiert im Moment von der doppelten FEI-Rundungsregel: In der Summe erhielt er von der Groundjoury einen halben Punkt weniger als Kitty King. Umgerechnet in Prozentpunkte und auf zwei Nachkommastellen (FEI-Vorgabe) gerundet sah das Ergebnis dann 72,59 % (Boyd Martin) zu 72,64 % (Kitty King) aus. Umgerechnet ergeben sich dadurch 27,41 und 27,36 Punkte. Gerundet halt eben für beide 27,40 Punkte (auch FEI-Vorgabe).

Nach seiner Einschätzung hat der neue US-Trainer Eric Duvander seinen Anteil am guten Ergebnis: "Eric ist der Donald Trump von US-Eventing. Seine Devise lautet: We will make America great again" und lacht dabei. "Wir haben das Training umgestellt und ihn dadurch im Galopp deutlich verbessert, was sonst unsere Schwäche war."

Kitty King freut sich über ihren Rückkehrer: Für Ceylor L A N ist dieses -verletzungsbedingt- die erste CCI-Prüfung seit Rio 2016. "Ich bin total begeistert von ihm und es ist schön, am Ende des ersten Tages in so einer Position zu sein. Morgen kommt noch eine Reihe guter Pferde und wir werden dann schauen, was die machen. Er hat alles gegeben und war sehr konzentriert."

Zu den Bewertungen sei noch angemerkt, dass die Richtergruppe unterschiedliche Führende hatte: Andrew Bennie (bei C) sah Boyd Martin und Liz Halliday-Sharp (aktuell auf Platz 8) zusammen auf dem ersten Platz, bei Sandy Phillips (M) bekam Kitty King die meisten Punkte und Christoph Hess (E) hat Jesse Campbell/Amsterdam (aktuell 4.) und Francesca Reid-Warrilow/Dolley Whisper (5.) top-bewertet.

Klaus Kurk

13. Juni 2018

Es ist angerichtet

Die Türen bei Horse & Rider sind weit geöffnet, ein Auto mit einem süddeutschen Kennzeichen steht auf dem Kiesstreifen; die VIP-Parkplätze vor dem Turniergelände sind heute noch offen für das gemeine Volk, die Zuschauer und Beteiligten am Rande der Verfassungsprüfung kennen sich: Es ist Mittwoch, das Heide-CCI**** in Luhmühlen ist eröffnet.

47 Reiterinnen und Reiter präsentierten der Groundjoury und dem Veterinär auf dem Sandstreifen vor der Haupttribüne 50 Pferde.


Wenn der Vater mit... - Andreas Dibowski nach der erfolgreichen Verfassungsprüfung mit seinem Sohn


Alle vier deutschen Teilnehmer: Andreas Dibowski und FRH Llanero, Falk-Filip-Finn Westerich / FBW Gina K, Felix Etzel / Bandit und Jörg Kurbel / Josera's Entertain You haben diese erste Verfassungsprüfung gut überstanden.

Simply Sox (Julie Tew-GBR) und Billy Beware von Pippa Funnel (GBR) mussten den Umweg über die Holdingbox gehen, Master Tredstep (Aidan Keogh-IRL) wurde aus der Prüfung genommen.                                                                                           

Sieben ausländische Teilnehmer sind im CCI**** auf deutsch-gebrannten Pferden unterwegs, darunter Laura Collett mit Mr Bass, dem 10jährigen Carrico x Exorbitant xx-Sohn, der vor drei Jahren in Le Lion d'Angers die Weltmeisterschaft der jungen Pferde gewann.

Weitere vier Pferde sind ebenfalls erst zehn Jahre alt. Von diesen hat lediglich Fernhill Tabasco (Emma McNab) bereits in Pau im vergangenen Oktober ****-Luft geschnuppert und war gleich platziert.


Das einzige ****-Siegerpaar im Feld: CP Qualified und Shane Rose (AUS)


Morgen geht's weiter: Um 8:30 eröffnen Peter Thomsen und Horseware Nobleman den Wettkampf um die Meßmer Trophy (CIC*** - gleichzeitig Deutsche Meisterschaft).

Nach der Mittagspause stellt sich um 13:30 Uhr mit Jesse Campbell der erste CCI****-Reiter den Richtern Andrew Bennie (Neuseeland), Sandy Phillips (Großbritannien) und Christoph Hess (Warendorf) vor.

Klaus Kurk



 

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