16. September 2018

Finale Krämer-CDV-Cup 2018

Parallel zu den Weltreiterspielen im amerikanischen Tryon fand auch in Deutschland eine international besetzte Vielseitigkeit statt, nämlich das Turnier des IGV Kleve in Rheurdt, bei dem in diesem Jahr das Finale des Krämer-CDV-Cups ausgetragen wurde.

 

Die Siegerin des Krämer-CDV-Cups 2018: Julia Siegmund mit Emmy Lou

Und die Siegerin ist eine alte Bekannte, eine sogenannte Wiederholungstäterin: Julia Siegmund konnte ihren Titel vom letzten Jahr souverän verteidigen und setzte sich im Finale erneut an die Spitze.

Nachdem sie mit ihrer Stute Emmy Lou am letzten Wochenende noch in der CIC** in Langenhagen am Start war und zehnte in der Wertung der Deutschen Amateurmeisterschaft werden konnte, entschied sie sich spontan noch dazu nach Rheurdt zu fahren. In Langenhagen ritt sie die beste Dressur, ließ sich dann aber im Gelände viel Zeit, um der achtjährigen Stute Sicherheit zu geben. Dadurch waren sie nicht platziert und im CDV-Finale startberechtigt.

 


Die CIC* in Rheurdt war gut besetzt. 43 Paare gingen an den Start, unter ihnen auch Reiter aus Italien, Holland und Dänemark. Unter ihnen waren sieben Reiter, die um den Sieg im Krämer-CDV-Cup kämpften.

Dressur und Springen fand am Samstagnachmittag statt, das finale Gelände dann vormittags am Sonntag.

Schon nach Dressur und Springen konnte Jens Hoffrogge sich mit dem 15-jährigen Rosenkönig-Sohn Layout mit 28,2 Punkten an die Spitze setzen. Auch am Geländetag ließ er es bei den Punkten und gewann mit knapp drei Punkten Vorsprung zum zweitplatzierten Arne Bergendahl mit Down To The Wire (31,1). Auch mit seinem zweiten Pferd konnte Jens Hoffrogge sein Dressurergebnis nach Hause bringen und platzierte den Fuchs Sunny Side First an dritter Stelle (32,5).

Von den sieben CDV-Reitern ging Julia Siegmund als Führende in das Finale, sie kam mit 20 gesammelten Punkten aus den Qualifikationen, aber Kristina Ehrlich war ihr mit 17 Punkten dicht auf den Fersen. Da die Punkte im Finale verdoppelt und zu den bisherigen Punkten addiert werden, hatten alle noch eine Chance auf den Sieg.

Dirk Ehrlich ging mit zehn Punkten an den Start, Claudia Schnepper mit acht, Lena Wernze mit sechs, Frauke Sassenberg mit fünf und Konstantin von Wengersky startete mit vier Punkten in das Finale.

Julia beendete die Prüfung dann mit minimalen Zeitfehlern auf dem 16. Platz und schaffte es somit erneut, den Cup zu gewinnen. Kristina und Claudia stürzten im Gelände, Lena gab auf und Frauke hob bereits im Springen die Hand.


Somit konnten Dirk Ehrlich und Picaro Miro sich um einen Platz verbessern und zweiter in der Cup-Wertung werden und Konstantin von Wengersky wurde mit Uljakow dritter.

Alle drei Reiter erhielten einen Ehrenpreis von Krämer und für die Siegerin wird es im nächsten Jahr im Rahmen einer Sonderehrung noch einen weiteren Ehrenpreis von Kerstin Hoffman von „eventing ART“ geben.





Bericht: CDV - Antonia von Baath

Bilder: (C) Equipe-Foto


18. Juli 2018

Krämer-CDV-Cup in Westerstede

Bei bestem Wetter und idealen Bedingungen war die Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L im niedersächsischen Westerstede im Landesverband Weser-Ems mit 40 Startern gut besetzt.


Ein gereifter Bundeschampion: Gentleman FRH gewinnt mit Sandra Auffarth die VL

Neben vielen Nachwuchsreitern waren auch einige erfahrene Reiter am Start, unter anderem Doppelweltmeisterin von 2014 Sandra Auffarth mit Gentleman FRH, dem Bundeschampion des letzten Jahres. Dieses Paar setzte sich direkt in der Dressur mit 34,6 Punkten an die Spitze des Feldes und ließ sich trotz 9,2 Zeitfehlern im Gelände den Sieg nicht nehmen.






Merle Denker und Chippi Chap sammelten Punkte für den Krämer-CDV-Cup

Mit einem Endstand von 43,8 Punkten hatten sie dennoch einen recht großen Vorsprung zur zweitplatzierten Merle Denker, die sich mit ihrer erst sechsjährigen Stute Chippi Chap mit einer schnellen Geländerunde nach vorne schieben konnte. Mit nur 0,8 Punkten für die Zeit hatte sie die zweitschnellste Runde in dem anspruchsvollen Geländekurs hingelegt, der gerade am Ende noch einmal volle Konzentration und Aufmerksamkeit verlangte. Dadurch konnte sie die Wertung für den Krämer-CDV-Cup gewinnen.





Den dritten Platz in der Prüfung sicherte sich Johanna Wetjen auf Cousi Cousi mit 55 Punkten, aber durch Platzierungen auf Zweisterne-Niveau zählt sie nicht für den Cup. Auch die viertplatzierte Christin Schulz ist im CDV-Cup nicht startberechtigt, hat allerdings eine kleine Meisterleistung hingelegt, denn sie ist die einzige, die diese Prüfung mit ihrem Dressurergebnis beenden konnte und dazu noch die einzige Reiterin, die im Gelände in der erlaubten Zeit von 4:49 bleiben konnte. Nach der Dressur lag sie mit Hippo’s Novelle mit 56,4 Punkten noch auf dem 32. Rang und konnte sich immer weiter nach vorne arbeiten.

Zweiter in der CDV-Wertung wurde Finn von Schmeling mit der 14-jährigen Schimmelstute Pilula, die in der Prüfung mit 62,4 Punkten den achten Platz belegten.

Dritte wurde Franziska Wolke mit dem siebenjährigen Dante Weltino-Sohn D’Artagnan. Für die beiden wurde es Rang neun in der offenen Prüfungen mit 65,1 Punkten.

16 Reiter konnten die Prüfung nicht beenden, fünf schieden durch einen Sturz aus.

Ebenfalls neu qualifiziert haben sich Daniela Schmidt, Johanna Harmke Hinrichs, Konstantin Wengersky, Ira Sierwald und Florian Schröder. Kristina Lippmann und Julia Siegmund konnten in Westerstede weitere Punkte sammeln.

Mitte Juli geht es in Crawinkel mit der nächsten Qualifikationsrunde weiter.

Nicole Sollorz


26. Juni 2018

Krämer-CDV-Cup-Station im bayrischen Schwarzach

Parallel zu den deutschen Jugendmeisterschaften in Luhmühlen fand im südlichen Teil Deutschlands die vierte Qualifikation für den Krämer-CDV-Cup in Schwarzach statt.

In der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L gingen 19 Paare an den Start. Um acht Uhr am Sonntag trabte das erste Pferd ins Viereck, mittags ging es weiter mit dem Springen und am frühen Nachmittag folgte das Gelände.


Die Siegerin und die Platzierten freuen sich über ihre Ergebnisse und eine gelungene Veranstaltung in Schwarzach

Theresa Müller überzeugte mit ihrem Wallach Schoensgreen Lenny in allen drei Teilprüfungen und ließ sich den Sieg nicht nehmen. Die beiden waren schon bis CCI* erfolgreich am Start. In der Wertung für den Krämer-CDV-Cup ist die Pferdewirtin allerdings nicht startberechtigt. Hier ging der Stationssieg an Kristina Ehrlich mit ihrer Vollblutstute Amelie, die in der Prüfung auf dem zweiten Platz landete. Sie konnte sich bereits in Eisfeld qualifizieren und dort sieben Punkte sammeln. Somit führt sie momentan mit 17 Punkten in der Gesamtwertung des Cups. Neun Punkte konnte sich die drittplatzierte der Prüfung Magdalena Kerscher mit dem dunkelbraunen Bayern Caillou sichern. Auf dem dritten Platz des Cups landete Barbara Rehschützer aus Österreich, die die Prüfung mit dem 10-jährigen Amadeus auf dem vierten Platz beendete. Zwei Reiterinnen gaben im Gelände auf, eine schied aus.

Dazu haben sieben weitere Reiter die Qualifikation für das Krämer-CDV-Cup-Finale geschafft: Caroline Willer, Jaqueline Voßenack, Katharina Bauer, Nele Vanthienen, Nathalie Schoofs und Alexander Renkl. Susanne Boueke (hier 5 Punkte) hat sich bereits in Eisfeld qualifiziert und hier weitere Punkte gesammelt.

Nach dieser Prüfung haben sich bereits 32 Reiter qualifiziert, die für den Cup startberechtigt sind.

Anfang Juli geht es in Westerstede mit der nächsten Qualifikationsmöglichkeit weiter.

Antonia von Baath (CDV-Text) und Wolfgang Wagner (Foto)

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