8. Juli 2018

Alles klar bei Thomas Carlile und Upsilon rund um Barbury Castle


"Upsilon liebt Barbury und ich auch" kommentierte Thomas Carlile seinen Start-Ziel-Sieg bei der vierten Etappe der Event-Rider-Masters im englischen Barbury. In der Dressur bereits an die Spitze geritten, fehlerfrei im Springen und nur eine Sekunde oberhalb der Bestzeit  (insgesamt 25,30 Punkte) sorgten für den ersten ***-Sieg des zehnjährigen Anglo-Arabers -einem Sohn des Holsteiners Canturo- in 2018.

Das französische Paar wiederholte damit seinen Erfolg aus dem letzten Jahr. Zweite wurde die hannoversch-britische Kombination Pamero von Perigueux und die Gewinnerin der ERM-Serie in 2017 Gemma Tattersall (28,80), die sich die Position durch eine Clear-Round im Parcours erarbeitet hatten und im Gelände nur vier Sekunden liegen ließen.


Im doppelten Sinne war der heutige Springparcours sehr selektiv: Lediglich sechs der 38 Starter ließen alle Stangen in den Auflagen, wodurch sich das Klassement schon erheblich veränderte. Anschließend verzichteten 14 Reiter und Reiterinnen sogar auf den Start in den Cross. Die Aussage eines Augenzeugen "Der Springparcours in Barbury ist immer sehr speziell, aber in diesem Jahr auch noch sehr schwer" brachte die Situation auf den Punkt.

Auf Platz drei die Arville-ERM-Sieger Chris Burton / Polystar I (34,80 Punkte), das einzige Paar, das den vom ehemaligen Luhmühlen-Aufbauer Mark Phillips entworfenen Cross fehlerfrei und in der Zeit beendete. Polystar I entstammt ebenfalls der deutschen Zucht: Der dunkle Polytraum-Sohn wurde 2005 in Westfalen geboren und geht wie Pamero in der weiteren Abstammung auf Pilatus zurück. Auch wenn die heimischen Reiter die Passage über den Kanal scheuten, waren mit Billy the Red (6. - 40,00 mit Kristina Cook), Dacapo (9. - 44,50 mit Laura Collett) und Ascona M (10. - 48,20 mit Tim Price) weitere deutsche Warmblüter sehr erfolgreich in den Top-Ten vertreten.


Die Siegerschleife im parallel ausgetragenen offen CIC*** erhielten Bulana und Nicola Wilson (30,80 Punkte) überreicht. Das Bronze-Paar der letzten Europameisterschaft hatte die Führung bereits in der Dressur erritten, kam ohne Fehler aus dem Parcours und beendete die Geländestrecke mit nur 5,60 Strafpunkten (zweitbeste Zeit). Das Podium war komplett britisch besetzt: Runner-Up wurden Kananaskis / Richard Coney (36,00) und Chilli Knight / Gemma Tattersall (39,80).

 





Klaus Kurk

Alle Ergebnisse haben die Veranstalter  hier  hinterlegt.

 Fotos aus dem Cross: © William Carey

Eventing-Inside
.